Reiselust

San Francisco: Einmal und nie wieder

Hallo ihr Lieben,

Wunderschöne Bilder und nicht ganz so positive Worte, geht das? Na klar geht das! Den Beweis dafür wird sowohl San Francisco, als auch Los Angeles liefern. Fangen wir an mit San Francisco.

Jeder, der Fuller House kennt, kennt auch diese Straße, nicht wahr? Sie ist tatsächlich wunderschön, so viel positives vorweg.

Natürlich war die Golden gate Bridge ein absolutes Muss auf unserer Liste. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange wir in San Francisco waren, ich glaube zwei Tage? Maximal drei. Leider meinte es das Wetter nicht all zu gut und es war sehr ungemütlich und diesig, als wir uns früh morgens auf dem Weg zur Brücke machten. Ihr seht hier ein paar Fotos, hat sicherlich auch so seinen Charme. Doch wie ihr auf den Fotos auch sehen könnt, liegt der Blick zur Brücke auf einem Strand, was ich nicht so witzig fand, weil ich es hasse, auf Strand zu laufen etc. Also bliebe ich in sicherer Entfernung, lief ein bisschen darauf rum, machte Spiegelungsfotos und reizte mein Teleobjektiv aus.

Wie ihr sehen könnt, hat San Francisco durchaus schöne Details, tolle Fassaden oder etwas Blumenpracht zu bieten. Aber um mich in einer Stadt wohl zu fühlen, um sie zu mögen, braucht es mehr als das, mehr als den schönen Schein.

Was man an diesen Fotos auch sehen kann: die Straßen sind fast immer extrem steil, das war für mich als ohnehin schon sportlich abwesende sehr nervig und anstrengend. Man ist sozusagen kontinuierlich Berg gestiegen. Noch dazu hießen viele Straßen gleich, ich habe mich selten so verlaufen bzw das Straßennetz einer Stadt so wenig verstanden, wie das von SF.

Dennoch hatten wir dann noch später am Tag Glück mit dem Wetter, wenigstens das. Interessanterweise habe ich auch noch nie so viele Oberdachlose auf der Straße gesehen, wie in SF. Nichtmal in New York. Die klammerten sich wirklich an Ampeln etc. Also nicht so wie es man vielleicht von Deutschland kennt, wo man an denen vorbeigehen kann, sondern sie versperrten einem regelrecht den Weg.

Dennoch waren die Robben für mich schön anzusehen (die werden auch extra mit Fotos in einem gesonderten Blogbeitrag versorgt), auch wenn sie mir so in der Masse leid taten. Aber süß waren sie trotzdem!

Es ist erstaunlich, wie schwer es mir fällt, meine Eindrücke zu San Francisco in Worte zu fassen. Es ist keine grundlegend hässliche Stadt, aber die ganze Atmosphäre. Der Aufbau, die Art und Weise, die Straßen, der Hafen, das hat für mich einfach nicht gepasst.

Ich war jetzt also einmal in San Francisco, auch wenn man in so wenigen Tagen natürlich nicht alles sehen kann und kann trotzdem mit Überzeugung behaupten:

Einmal und nie wieder.

signatur

 

4 Kommentare zu “San Francisco: Einmal und nie wieder

  1. Anetts Bücherwelt

    Gerade bin ich auf deinen Blog aufmerksam geworden (dank Twitter) und muss doch gleich mal einen Kommentar da lassen!
    Erst einmal finde ich deine Fotos wunderschön! Diese Details, einfach super!

    SF und LA sind für mich nochmal solche Traumziele immer gewesen – auf den Spuren der Hippies und so 🙂
    Ich denke, eine Stadt liegt einem, oder eben nicht. Mir geht es beispielsweise so mit Berlin – ich fühle mich da einfach nicht wohl, was nicht an den Menschen oder so liegt, es ist einfach so: Ich mag nicht da sein. Genau wie andere Hamburg nicht mögen, und obwohl es nichts Besonderes an sich da gibt, finde ich Hamburg traumhaft!
    Es ist eben ein Gefühlsding und das finde ich auch ganz in Ordnung so!

    Liebe Grüße Anett

    Gefällt 1 Person

    • Ohhh Dankeschön, freut mich! 🙂
      Genau ich mag Hamburg überhaupt nicht und finde Berlin im Vergleich dazu besser, nur mal so als Vergleich 😀 Und manchmal kann man das eben auch gar nicht so einfach benennen! Ganz genau ❤ Ganz liebe Grüße zurück

      Gefällt 1 Person

  2. Traumhafte Bilder! Die Anschaffung deines Objektivs hat sich auf jeden Fall gelohnt! 🙂

    Verrückterweise habe ich eine wahnsinnige Sehnsucht auf diese Stadt, eine Art Heimweh, ohne auch jemals dort gewesen zu sein. Total bekloppt, ich weiß. Daher steht SF ganz oben auf meiner Liste. Bin nach deinem Bericht sogar gespannter auf die Stadt als davor. Was die steilen Straßen angeht, so haben wir das in Stuttgart ja auch etwas, wenn natürlich auch nicht ganz so krass wie in San Francisco. Das ist nervig beim Laufen, kann durchaus aber auch seine Reize haben…wohingegen ich persönlich jedoch die Meinung vertrete, dass Stuttgart ohne diese Hügel viel attraktiver wäre, auch für Touristen. *räusper*

    Ganz liebe Grüße! 🙋🏻‍♀️

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön!!
      Wahnsinn, wie geht das denn? 😀
      In Stuttgart war ich tatsächlich auch noch nie, ich komme ja aus Delbrück, mehr Flachland geht nicht 😀
      Ganz liebe Grüße zurück! ❤

      Gefällt 1 Person

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