Reiselust

Das Meer: eine Hassliebe [mit Fotos vom Santa Monica Pier…]

Hallo ihr Lieben!

Wenn viele von Sommer sprechen, denn denken die meisten direkt an Strand. Meer. Urlaub eben.

Die beiden folgenden Bilder sind vom Santa Monica Pier in Los Angeles.

 

 

Ich habe im Gepäck ganz viele Bilder und will euch zusätzlich erklären, warum ich den Beitrag mit Hassliebe betitelt habe.

Ich muss dazu sagen, wenn ich die Wahl habe zwischen schwimmen im Pool und schwimmen im Meer, ziehe ich den Pool vor. Was zieht ihr vor? Pool oder Meer?

Nichts ist schlimmer, als das Gefühl von Sand zwischen den Zehen

Wenn man an Urlaub und an Meer denkt, hört man auch häufig den Spruch „Und das Gefühl von Sand zwischen den Zehen!“. Wisst ihr, was meine Reaktion dann ist? Eww. Wirklich, für mich gibt es nichts Schlimmeres, als das Gefühl von Sand zwischen den Zehen! Ich hasse Sand wie die Pest und jedes Mal, wenn wir einen Strand oder das Meer besuchen (was zugegeben nicht so oft vorkommt), versuche ich, den Sand nicht zu berühren. Also dass ich auf vorgegebenen Wegen lang gehe etc., meine Schuhe anlasse, aber es bringt nichts. Sand ist überall und ist der Sand einmal da, lässt er dich nie wieder los. Oh, ich hasse es. Es ist nicht nur der fluffige, weiche Sand, den ich nicht leiden kann. Auch wenn du vielleicht im Wasser warst und deine Füße nun nass sind und du dann den Sand berührst, wird es noch schlimmer. Dann klebt jedes einzelne verdammte Sandkorn an deinen Füßen, deinen Socken, es knirscht in deinen Schuhen und du musst für den restlichen Tag so herumlaufen. Oh, echt, alleine schon bei den Gedanken daran kriege eich die Krise 😀 Das erschwert den Eindruck von Meer natürlich ungemein, denn ohne Sand auch kein Meer, ohne Meer auch kein Sand. (außer vielleicht so Felssand, aber da war ich noch nie).

 

 

Touristenort am Morgen vs. am Tag

Nichts desto trotz habe ich den Sonnenaufgang am Santa Monica Pier sehr genossen, wie ihr euch auch von den hunderten von Bildern hier überzeugen könnt! Es ist wirklich faszinierend zu beobachten, wie unterschiedlich ein Ort sein kann. Tagsüber, wenn der Tourismus boomt, mit ihm der Geräuschepegel, oder ganz früh morgens, wo sich nur ein paar einsame Seelen, Möwen oder Obdachlose an den Strand verirren. Ich glaube, es ist glasklar, was ich bevorzuge. Wart ihr schonmal am Santa Monica Pier? Bevorzugt ihr dort den Trubel am Tag oder die Ruhe am Morgen?

 

 

Spiegelungen gibt es nie genug

Auch hier wieder: Spiegelung, Spiegelung, Spiegelung! Sie ist und bleibt es so vollkommen wunderbares für mich, dass ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind freue, wenn ich sie fotografieren kann. Und gerade bei solchen Wasserfotos am frühen Morgen oder mit den Lichtern des Riesenrads erfüllen sie nochmal einen ganz besonderen Zauber wie ich finde. Diese Spiegelung habe ich auch direkt ausgenutzt für ein paar Fotos von meiner Schwester!

 

 

Im Meer schwimmen: geht gar nicht!

Aber wirklich, ich laufe auf so Sand wie auf rohen Eiern! Und das war auch noch nie anders. Das ist aber das Gleiche, wie auch beim Wasser. Ich bin keine gute Schwimmerin. Dafür schwimme ich zu selten und bin nicht sportlich oder sicher genug. Aber im Meer finde ich das alles noch viel schlimmer. Da schluckt man schnell mal Wasser, dann ist alles salzig im Mund und eklig, dann ist der Boden meist sandig, felsig, voller piksiger Steine, womöglicher Tiere oder gar glitschiger Algen. Gott, ich find das alles so furchtbar eklig, alleine schon diesen Beitrag zu schreiben, lässt mir eine Gänsehaut über den Rücken fahren. Sorry, an alle, die das Meer und den Sand so lieben!

 

 

Morgendliche Surferin

Wie ihr oben an dem Foto erkennen könnt, gab es sogar eine Surferin, die sich früh morgens bei dem ungemütlichen Wetter in die Wellen gestürtzt hat! Auch wenn die Person weit weg war, war es ganz cool mal so Surfer mit anzusehen. Ich wäre darin auch mehr als nur ungeschickt. Aber gerade weil der Moment und der Ausblick so wunderschön ist, will ich euch nun noch gaaaanz viele weitere Bilder zeigen. Ich tue mich einfach schwer mit aussortieren und gerade für diejenigen, die das Meer und den Strand lieben, ist es doch schön zum Ansehen, oder nicht?

 

 

Wie Spiegelung ein Foto verändert

Ich muss dazu sagen, der Santa Monica Pier ist aber auch ein sehr dankbares Fotomotiv! An den beiden unteren Fotos könnt ihr auch sehr gut erkennen, wie viel Sand und Meer, bzw. Spiegelung und keine Spiegelung ausmachen. Links das Foto wirkt regelrecht langweilig, ein ganz normales Foto eben, während rechts für mich einen gewissen Wow-Effekt hat. Man hat die Spiegelung, das glatte Wasser, eine ruhige Oberfläche und ein Gesamtkonzept. Also, haltet Ausschau nach Spiegelungen, sie machen euer Bild immer besser und interessanter. Immer.

 

 

 

 

So und mit diesen zahlreichen Eindrücken und Fotos sind wir auch schon am Ende meines Blogbeitrages angekommen! Wie gefallen euch die Fotos? Wie ist eure Meinung zu Meer und dem Gefühl von Sand zwischen den Zehen? 🙂

 

 

 

3 Kommentare zu “Das Meer: eine Hassliebe [mit Fotos vom Santa Monica Pier…]

  1. Wow die Bilder sind aber auch der Wahnsinn, gefallen mir alle unfassbar gut. Ich habe zum Meer ja auch eine kleine Hassliebe ,denn ich liebe das Geräusch der Wellen und finde es wunderschön anzusehen, aber ich gehe dort auch nur ungern schwimmen, weil ich immer Salzwasser in die Augen bekomme und das brennt wie Hölle. Mit dem Sand habe ich jetzt gar nicht so das Problem :D. Deshalb laufe ich immer nur mal kurz rein und verbringe den Rest der Zeit auf meiner liege mit einem Buch und höre einfach den beruhigenden Klang. Abends finde ich das ja auch immer wunderschön, wenn es dann dunkel wird und wir noch mal Strand sitzen. Möchte dieses Jahr auch einmal den Sonnenaufgang am Meer erleben und Fotos schießen.

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  2. Pingback: Aus Alt mach Neu #2: Rom Teil 2 – Bildermagie

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