Bildermagie

Weiß wie Schnee und rot wie Blut

Ihr Lieben,

okay, der Titel mag sich etwas dramatisch anhören, aber ich musste daran denken, als ich die Bilder sah. Es ist so, diese Bilder stammen aus dem letzten Jahr und heute möchte ich sie nun zeigen. Das Interessante daran? Ihr Farbkontrast. Der ein oder andere, der auf Instagram ist, wird das kennen: total im Trend lag der Orange-Teal-Look. Also blau und orange Töne. Ich denke, das liegt einfach am Farbkontrast. Warum die kommenden Bilder nun auch Farbkontraste sind? Seht selbst:

Es handelt sich um Schnee mit Beeren. Weiß und Rot also. Leider ist das Bild etwas verwackelt, aber ich wollte es euch trotzdem zeigen. Ich liebe jede Art von Bildern mit weiß und dann Farbakzenten dabei. Das geht natürlich bei Schnee besonders gut, aber auch bei Frost z. B. Diese Farbtupfer, die durch das weiß noch mehr zu strahlen scheinen, dazu vielleicht eine eher kühlere Farbtemperatur im Bild, die unterschwellig durch das Blau auch nochmal für einen Anreiz des Auges bringt.

Aber es muss nicht immer ein starker Farbkontrast sein. Manchmal reicht auch nur die eine Farbe. Das zeige euch im Folgenden. Es sind nahezu die gleichen Beeren, nur ohne den Schnee. Dennoch liegt der Fokus ganz klar auf dem Rot.

Diese Bilder haben also eher einen kleinen Braunstich, wirken herbstlicher. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wann sie entstanden sind, aber Herbst könnte gut hinkommen. Ist es nicht interessant, wie uns Farben direkt leiten? Aber zurück zum Farbkontrast. Hier seht ihr das gleiche Motiv von weiter weg, damit ihr seht, wie es vor Ort mehr aussah:

Und hier nochmal ein paar weitere Bilder. Diesmal näher ran, stärker bearbeitet und wahlweise mit meinem 60 mm Makroobjektiv oder der 25 mm Festbrennweite fotografiert. Die Beeren und ihre Möglichkeiten werden also durch die gezielte und herangeholte Fotografie noch interessanter.

Ihr seht, hier habe ich zum Teil noch mehr mit den Farben gespielt, noch mehr leichte Blaufärbung, noch mehr Kontrast, noch mehr Sättigung. Das mag für manche schon zu viel sein, aber ich denke, die Wirkung wird deutlich. Dazu noch das Bokeh, indem ich durch manche Zweige hindurch fotografiert habe besonders im vorderen Bereich, um den Ästen bzw. Beeren einen gewissen Rahmen und mehr Spannung zu geben.

Tipp: Geht doch einfach mal durch eure Wohnstraße oder von mir aus auch durch die Stadt etc. und achtet auf solche herausstechenden Farben. Vielleicht ist ein Gebäude ganz grau und auf einmal gibt es eine knall bunte Fensterdeko? Vielleicht wirkt ein Garten eher trostlos und doch blüht unbeständig diese eine Blume? Oder zwischen ganz vielen parkenden schwarzen Autos befindet sich ein farbiges 😉 Sowas würde mich echt mal interessieren. Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch die nötige Inspiration dazu gegeben.

 

 

6 Kommentare zu “Weiß wie Schnee und rot wie Blut

  1. unglaublich schön und ich finde, dass der titel wunderbar dazu passt, weil dieses knallige rot auch immer etwas sehr dramatisches hat.

    Liken

  2. Ich finde die Bilder klasse und die letzten auch gar nicht überarbeitet. Mag es wenn man mal etwas mit Photoshop herumspielt und die Farben noch deutlicher herauskommen. Mache ich bei Naturfotografie auch total gerne und finde da kann man es auch. Wenn man jetzt Menschen fotografiert wäre das dann doch zu viel, da nimmt man sich ja meist mit der Bearbeitung zurück. Bei dem zweiten Satz Bilder musste icha uch sofort an den Herbst denken, echt ein tolles Beispiel wie die Farben uns leiten.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar und Kompliment Nadine <3.
    Kann ich aber auch verstehen, dass du dir das rauspickst was für dich interessant ist, ist auch meine Intention dahinter, denn ich weiß das manche Beiträge von mir echt lange sind. Will aber auch mal schauen, dass ich das 2019 vielleicht änder, denn die meisten lesen glaube ich lieber kürzere Beiträge. Kommt halt auf das Thema dann an. Es gibt so Herzensthemen da will man dann nichts streichen, einfach weil gefühlt jedes Wort wichtig ist. Dann gibt es ja beiträge die kann man aufteilen, bei anderen kann dann auch mal etwas unnötiges Geplauder weg.

    Ich zeige ja mittlerweile meine Outfitbilder auch alle auf Instagram, aber auf dem Blog hat man das halt kompakter in einem Beitrag mit persönlichen Gedanken. auf Instagram ist das dann doch oberflächlicher. Finde ich übrigens auch in Bezug auf die Kommentare, wobei man da auch genau spürst welche da automatisiert kommen und welche nicht.

    Liken

    • Dankeschön liebe Nicole! 🙂
      Danke dir! ja, da stimme ich dir voll und ganz zu 🙂
      Bitteschön, gerne!
      Ja, das stimmt, das Gefühl habe ich auch.
      Ja, das ist auch der Grund, warum ich niemals auf meinen Blog verzichten würde, obwohl ich die Bilder auch genauso gut auf Instagram oder nur auf Facebook zeigen könnte.
      Oh ja, das stimmt auch definitiv! Vielen lieben Dank für deinen Kommentar.

      Liken

  3. Wirklich wunderschön. Mit Farbkontrasten lässt sich sehr schön spielen. Vielleicht wage ich mich da auch mal ran.

    Viele Grüße, nossy

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

KARIN SCHIEL FOTOGRAFIE

Fotografie - Reisen - Lifestyle

Miss Foxy Reads

Literatur, Lifestyle, Filme & Serien

Letterheart

Bücherblog

Texteule

... und deine Geschichte bekommt Flügel.

nonsensente

Fotografie, Schreiben & Gedanken

Flügel aus Papier

"Reading is like flying to your own, infinite kingdom." (Deepanwita Nath)

Buch & Gewitter

Stunden zwischen Blitz und Papier

Zeilenwanderer

Literatur, Rezensionen und mehr

mscaulfield

gib mir kaffee und bücher und ich bin friedlich.

%d Bloggern gefällt das: